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Erinnerung an Schweitzer
14.3.2025
Christian Casdorff spielt Klavier und erzählt aus dem Leben des Forschers

Soest. Am Sonntag, 30. März, um 17 Uhr im Siegmund-Schultze-Haus (Siegmund-Schultze-Weg 102) steht eine Erinnerung an Albert Schweitzer im Mittelpunkt - mit besonderem Augenmerk auf seine Frau Helene.
Mitte Januar 1875 wurde Schweitzer als Pfarrhaus-Kind im Elsass geboren, Anfang September 1965 starb er in Lamberene, Gabun.
Zwischen 150. Geburts- und 60. Todestag eine Vergegenwärtigung des für viele Leben reichenden Lebens-werks von Albert Schweitzer. Philosoph, Theologe, Musiker und Musikwissenschaftler - alles mit dem Schreiben von dickleibigen Büchern untermauert. Mit 30 beginnt er dann noch ein Medizinstudium - um in Lambarene die berühmte Urwaldklinik zu eröffnen.
Wie Martin Luthers Geschichte ohne seine Katharina nicht richtig erzählt wer-den kann - so Schweitzers Geschichte nicht ohne seine Helene. Sein Lebensprojekt „Ehrfurcht vor dem Leben“ hat er mit ihr verwirklicht - auch wenn ihr Kranksein sie oft und lange von ihm trennte. In finsteren Zeiten war Schweitzer ein Störenfried gegen die Normalität des Krieges. Den Friedensnobelpreis bekam für das Jahr 1952 mit ihm eine wahrlich würdige Person.
Christian Casdorff wird von einem besonderen Ehepaar erzählen und zeigen, wie Lebenserfahrung und Lebensansichten sich hier reimen.
Er wird zwischendurch Musik von Lieblingskomponisten Schweitzers spielen: Bach natürlich (das dickleibigste seiner Bücher ist ihm gewidmet) , aber auch Mendelssohn - und gewiss auch Walzerklänge seines Lehrers Charles-Marie Widor und seiner Lehrerin Marie Jaëll. Eine Veranstaltung der Reihe „Christenmenschen“ der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Soest-Arnsberg.
Mit Christian Casdorff (Erzähler/Klavier).