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Beten für den Frieden
20.3.2025

Soest. In diesen Tagen wird sich möglicherweise entscheiden, ob der Krieg zwischen der Ukraine und Russland beendet werden kann. Aber selbst wenn die Waffen schweigen, werden tiefe Gräben zwischen Russland und der Ukraine und zwischen Russland und der freien Welt bleiben – und manche Wunden werden niemals verheilen.
Da ist es umso wichtiger, dass Menschen, Vereine und Organisationen sich um Versöhnung und Verständigung bemühen. Dazu gehört auch Kultur A-Z e.V. in Soest. „Das Thema Frieden bzw. Zusammenhalt in der Gesellschaft ist ein zentraler Punkt, gerade in diesen unruhigen Zeiten, diese Thematik beschäftigt unseren Verein ,KulturA-Z‘ e. V. schon seit langem“, erklärt Antonia Domke, im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Mit Andrei Surotdinov konnten sie nun einen russischen Musiker verpflichten, der seit vielen Jahren im Exil lebt und in seiner „alten Heimat“ so etwas wie Kultstatus genießt. Surotdinov ist Mitglied der russischen Band „Aquarium, die mit ihrem Frontmann Boris Grebentschikov seit 1972 sehr erfolgreich in der Sowjetunion und in den postsowjetischen Staaten aufgetreten war. Seit etwa drei Jahren leben die meisten von ihnen im Exil in Europa, Grebentschikov selbst in London, sein Violinist Andrei Surotdinov in Belgrad.
In der kommenden Woche ist der vielseitige, begnadete Musiker, der neben Geige und Bratsche auch Klavier, Cembalo und Orgel meisterhaft beherrscht, zu Gast in Soest und gibt am Donnerstag, 27. März, um 19 Uhr in der Gaststätte des Alten Schlachthofs ein Konzert mit klassischen und modernen Stücken. Freitag wird er um 18 Uhr im Patrokli-Dom ein weiteres Mal auftreten, dann ausschließlich mit klassischer Musik. In der St. Matthias Kirche in Meiningsen ist am Samstag, 29. März, um 11 Uhr ein Friedensgebet, zu dem Surotdinov klassische Musik spielen wird. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei, um Spenden wird gebeten.